Vom 27. Oktober bis 2. November 2017 organisierte die Ju-Jutsu-Abteilung des SV Niederroth mit einer Gruppe von Kindern zwischen sieben und zehn Jahren wieder einen mehrtägigen Kurs zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Den Rahmen bildete das Kurskonzept „Nicht mit mir!“ des Ju-Jutsu-Verbandes.
Unter der Leitung von Gerhard Duda, Adam Paszkiewicz und Michael Duda wurden Themen wie der Umgang mit Fremden und vermeintlichen Bekannten, „Rettungsinseln“ und das Verhalten am Telefon besprochen und in kleinen Rollenspielen geübt.
Für die Vermittlung und Übung einfacher Verteidigungsmöglichkeiten brachten Bewegungsspiele den Puls nach oben. Ein Favorit war die „Dschungelwanderung“, bei der immer mal ein Tiger versuchte, Beute zu machen.
Mit der nötigen Betriebstemperatur ging es an die Bewegungsthemen, etwa: Was tue ich, wenn ich doch mal angefasst werde? Ein klar ausgesprochenes „Das mag ich nicht“ oder „Stopp“ kann häufig eine körperliche Auseinandersetzung vermeiden – also weniger Selbstverteidigung, mehr Selbstbehauptung.
Mit dem Thema „gute und schlechte Geheimnisse“ wurde der letzte Kurstag vorbereitet, der immer gemeinsam mit den Eltern stattfindet. Die Kinder besprachen, welche Spiele sie mit den Eltern oder Geschwistern machen wollten. Diese letzte Einheit dient dem Vertiefen des Gelernten: Mit teils neuen Spielen und Situationen wurden Verhaltensmuster wiederholt und jetzt auch mit „Fremden“ ausprobiert, also mit Personen, die nicht am Kurs teilgenommen hatten. Den Abschluss bildete der Bruchtest mit richtigen Holzbrettern – auch diesmal wieder ein Highlight.
Wie jede Trainingseinheit endete der letzte Kurstag mit Musik und einer „Dinosauriergeschichte“, damit alle wieder zur Ruhe kamen. Dann hieß es ein letztes Mal für alle: „Heute waren wir wieder spitze.“
Unterstützt wurde der Kurs von einigen Duo-Wettkämpfern, die zeigten, wie Selbstverteidigung in Hochgeschwindigkeit aussieht.


